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Die Sache mit der Selbstfürsorge – Wie du es schaffst dich zur höchsten Priorität zu machen

In diesen Blogartikel erfährst du was Selbstfürsorge bedeutet und wie du es schaffst genügend Zeit für dich einzuplanen.

Inhaltsangabe

Ist dir das auch schon mal passiert: Du hast das Gefühl, dass Selbstfürsorge zu einem weiteren großen Punkt auf deiner To Do-Liste geworden ist?

Auf dieser eh schon endlos scheinenden Liste von Dingen, die noch zu erledigen sind…

Deine Liste besteht aus Dingen, die jetzt sofort erledigt werden müssen, aus Punkten, die du immer wieder aufschiebst und dann gibt es da noch diese Sachen, die eigentlich erledigt werden müssen, aber die du trotzdem aufschiebest, weil du keine Zeit findest…. Kommt dir das bekannt vor?

Und nun sollst du also auch noch für dich selbst sorgen!? Puh. Ganz schön viel was zu erledigen ist, oder?

In diesen Blogartikel erfährst du was Selbstfürsorge bedeutet und wie du es schaffst genügend Zeit für dich einzuplanen. Auch wenn dein Alltag stressig ist und du das Gefühl hast, dich nicht in den Fokus rücken zu können. Ich zeige dir, wie du herausfindest, was dir gut tut und wie du Ideen für deine nächste Metime-Gestaltung brainstormen kannst. Am Ende teile ich sogar 15 Selbstfürsorge-Ideen mit dir, die du sofort umsetzen kannst.

Wie wird „Selbstfürsorge“ definiert?

Wenn man nach dem Begriff „Selbstfürsorge“ sucht, findet man Antworten wie:

Selbstfürsorge meint Aktivitäten, die dem psychischen und physischen Wohlbefinden dienen“.

„Selbstfürsorge hilft dabei Belastungen und Stress auszugleichen.“

(Quelle: vgl. https://www.klaus-grawe-institut.ch/blog/selbstfuersorge-und-was-daran-so-schwierig-ist/)

Ich definiere den Begriff „Selbstfürsorge für mich so:

„Selbstfürsorge bedeutet seine Bedürfnisse wahrzunehmen, sie richtig einzuordnen und daraus ein Bedürfnis abzuleiten.“

Für mich heißt das, bewusst Zeiten für mich einzuplanen, mir Ruhe zu gönnen, wenn ich sie benötige, aktiv zu sein, wenn mir danach ist, einfach für mich selbst da zu sein. Durch regelmäßige Selbstfürsorge komme ich in ein Gleichgewicht.

Selbstfürsorge kann für jeden etwas anderes sein. Und genau das ist der Punkt, wie ich finde. Nicht allen Menschen tut dasselbe gut. Sicher ist aber: Wir brauchen Zeiten nur für uns, damit wir entspannen können. Metime tut der Seele gut. Machst du Dinge, die dir Spaß machen, lädst du automatisch deinen Akku wieder auf.

Frage dich mal folgendes:

  • Sorgst du dich (ausreichend) um dich selbst? 
  • Gehörst du zu den Menschen, die sich regelmäßig Zeit für sich nehmen einfach Dinge tun, die sie gerne mögen?
  • Weißt du was dir gut tut? 
  • Kannst du dich zwischendurch entspannen, ohne an die nächste Deadline, den nächsten Termin, oder den kommenden Arbeitstag zu denken?
  • Du fühlst dich schuldig oder findest du es egoistisch, wenn du etwas nur für dich tust?

Du hast mehrere Fragen mit „Nein“ beantwortet und fühlst dich sogar schlecht dabei, wenn du dir Zeit für dich nimmst? Ja!? Dann wird es höchste Zeit, dass du dich zur höchsten Priorität machst. Oder dir zumindest mehr bewusste Metime in deinen Alltag einplanst.

Deine Gesundheit wird es dir danken. 

Liebst du dich selbst, behandelst du dich automatisch auch gut. Du gehst achtsamer mit dir um und hast deine mentale und physische Gesundheit im Blick. Zudem ist es wissenschaftlich bewiesen, dass positive Gedanken die Gesundheit fördern. Das wiederrum verhilft dir zu mehr Energie und Vitalität.

Wie schaffst du es genügend Zeit für dich einzuplanen?

Genau dieselbe Frage, habe ich mir letztes Jahr zur Weihnachtszeit gestellt.

Ich hatte das Gefühl nur noch zu funktionieren. Mein Tag wurde von meinem Vollzeitjob dominiert. Nach der Arbeit habe ich noch schnell etwas zu Abend gegessen und bin dann nur noch todmüde ins Bett gefallen. Ich hatte mich und mein Wohlbefinden völlig aus den Augen verloren.

Wie habe ich es dann geschafft, mir wieder mehr Zeit für mich zu nehmen?

Schritte 1: Verschaffe dir einen Überblick über deine Woche

Plane deine Woche im Voraus und verschaffe dir einen Überblick über deine anstehenden Termine und Aufgaben.
Was muss auf jeden Fall erledigt werden? Was kann warten? Wo hast du Freiräume?
Mach dir einen Plan für jeden Tag der Woche.

Schritt 2: Plane einen Puffer ein

Wenn du deine Termine und Freiräume der Woche klar vor Augen hast, plane dir immer noch einen kleinen Puffer für Momente ein, die du nicht vorplanen kannst.
Manchmal läuft das Leben eben anders als geplant. 😉

Schritt 3: Nehme dir bewusste Auszeiten

Als letztes überlegst du dir, wann du dir in der Woche Zeit für dich nehmen möchtest, und trägst die festen Metime-Termine in deinen Kalender ein.

Am Anfang kommt es dir vielleicht etwas komisch vor, feste Zeiten in deinem Kalender einzuplanen, damit du deine Selbstfürsorge im Blick behältst. Aber so vergisst du dich selbst nicht und schaffst auch in Stressigen Momenten einen Ausgleich für dich und deine Seele.
Du lädst deinen Akku wieder auf und steigerst so ganz automatisch dein Wohlbefinden. Nach einiger Zeit wird sich dein „neuer Termin“ in deinem Kalender ganz voll allein zu einer kleinen neuen Gewohnheit mausern.

Wie du deine Metime gestalten kannst

Als ich angefangen habe mir wieder bewusst mehr Zeit für mich zu nehmen, habe ich mir auch die Frage gestellt: „Und was mache ich jetzt, in der Zeit, die nur mir gehört?“
Irgendwie hat mich diese neue „Aufgabe“, Zeit mit mir selbst zu verbringen am Anfang ganz schön überfordert. Ich wusste nicht, was ich gerne mache, was mir guttut und was mir dabei hilft einen Ausgleich zum stressigen Alltag zu schaffen. Gleichzeit hatte ich auch Lust neue Dinge auszuprobieren…

Also habe ich begonnen eine Liste zu schreiben und habe mir währenddessen drei Impulsfragen gestellt:

  1. Was habe ich als Kind gerne gemacht?
  2. Was bereitet mir heute Freude?
  3. Was möchte ich schon lange ausprobieren?

Diese drei Fragen helfen dir dabei, in dich hinzuhören. Über dich und die Dinge nachzudenken, die du gerne machst. Vielleicht gibt es etwas, was dir als Kind unheimlich viel Freude bereitet hat, was du aber schon längst vergessen hast, oder einfach schon ewig nicht mehr getan hast.
Oder die Tasse Kaffee am Nachmittag bereitet dir Freude und hilft dir dabei, dich zu entspannen. Auch das ist eine Form von Selbstfürsorge.

Gibt es etwas, was du schon lange ausprobieren möchtest? Oder etwas Neues, was du gerne lernen möchtest? Dann ist deine Metime genau die richtige Zeit dafür.
Das Schöne ist doch, dass Selbstfürsorge für jeden etwas anderes Sein kann und auch nicht in Stein gemeißelt ist.
Selbstfürsorge ist ein Prozess, der wachsen darf. Er darf sich verändern. Altes darf gehen, Neues kommen. Alles ist okay. Schließlich ist es deine Zeit, die du mir dir ganz alleine verbringst – für DICH!

15 Selbstfürsorgeideen für deine nächste Metime:

  • Etwas malen oder zeichnen
  • Podcast hören
  • Tanzen
  • Bucketlist vervollständigen
  • Eine Dankbarkeitsliste schreiben
  • Meditieren
  • Etwas Kochen
  • Den Moment genießen
  • Einen Film schauen
  • Das Handy ausschalten
  • Sonnenuntergang angucken
  • Ein Buch lesen
  • Yoga praktizieren
  • Musik hören
  • Eine große Runde spazieren gehen

Mache dich zur Priorität

Mein Learning aus vielen Selbstfürsorgemomenten mit mir selbst: Sei es dir wert, dich an allererster Stelle zu setzten!

Finde etwas, was dir Spaß macht. Probiere Neues aus. Und wenn dir mal nicht nach einem „Selbstfürsorgemoment“ ist, ist auch das völlig okay. Wichtig ist, dass allein du dich wohlfühlst.

Nimm dir regelmäßig Zeit für dich, damit du dir die Energie zurückholst, die du jeden Tag verbrauchst.

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