loader image

Wie du in 3 Schritten zu mehr Selbstliebe findest

In diesem Blogartikel erfährst du, wie du in 3 Schritten zu mehr Selbstliebe gelangst.

Inhaltsangabe

Selbstliebe. DAS Wort von dem aktuell wohl jeder Zweite spricht.

Was bedeutet Selbstliebe?

Diese Frage möchte ich dir in diesem Blogartikel beantworten und dir außerdem drei Schritte mit auf den Weg geben, wie du zu mehr Selbstliebe in deinem Alltag findest.

Eins vorweg: Selbstliebe hat nichts mit Egoismus, Selbstverliebtheit oder Arroganz zu tun.

Ganz im Gegenteil. 

Selbstliebe bedeutet für mich, Unabhängigkeit von der Meinung und Bestätigung Anderer, sich seinen Bedürfnissen bewusst zu sein und diese selbst stillen zu können. Außerdem steht Selbstliebe für mich eng in Verbindung mit (Selbst-)Mitgefühl. Wer sich selbst liebt, kann seine Mitmenschen umso besser unterstützen und bereichern. Selbstliebe lernen ist ein Prozess, bei dem du selbst für dich und dein Glück sorgst, ohne dabei die Energie anderer zu brauchen.

Warum ist es so wichtig, sich selbst zu lieben?

Fehlende Selbstliebe führt oft zu einer inneren Unzufriedenheit. Wir versuchen dann diese Unzufriedenheit mit materiellen Dingen auszugleichen, machen uns abhängig von der Anerkennung Anderer, lenken uns ab, oder verlieren uns in ungesunde Gewohnheiten. Am Ende haben alle Handlungen dasselbe Resultat: Die Unzufriedenheit ist immer noch da, oder im schlimmsten Fall sogar noch größer als vorher.

Egal, was du alles im Außen hast und wie viel Liebe und Anerkennung du von Anderen erfährst, solange du dir selbst nicht diese Liebe und deinen Wert zugestehst, kannst du deine Unzufriedenheit im Innen nicht finden und fühlen. Das schaffst nur du selbst allein.

Und das Beste: Du wirst merken, dass sich deine Selbstliebe zu dir positiv auf all deine Lebensbereiche auswirken wird.

Selbstliebe gibt dir Energie. Du bist mit positiver Energie erfüllt, fühlst dich selbstsicher und weißt, dass du alles was du brauchst, bereits in dir hast. Das wiederum wird dazu fühlen, dass du produktiver und somit erfolgreicher bist.

Und weißt du warum? DU zweifelst nicht mehr an DIR!

Deine zwischenmenschlichen Beziehungen werden von deiner Selbstliebe profitieren.

Wenn du mehr Selbstliebe entwickelst, wird jede zwischenmenschliche Beziehung sehr viel erfüllter sein. Du wirst nicht mehr unterbewusst nach Anerkennung und Bestätigung suchen, sondern gerne und bewusst Zeit mit deinem Gegenüber verbringen, wegen seiner Eigenschaften und des Wesen wegen und nicht, weil du Anerkennung und Bestätigung suchst.

Deine Gesundheit wird es dir danken. 

Liebst du dich selbst, behandelst du dich automatisch auch gut. Du gehst achtsamer mit dir um und hast deine mentale und physische Gesundheit im Blick. Zudem ist es wissenschaftlich bewiesen, dass positive Gedanken die Gesundheit fördern. Das wiederrum verhilft dir zu mehr Energie und Vitalität.

Du siehst also, sich mit dem Thema Selbstliebe zu beschäftigen und Selbstliebe zu lernen ist sehr bereichernd und wirkt sich durchweg positiv auf dich, dein Wohlbefinden, deine zwischenmenschlichen Beziehungen und all deine Lebensbereiche aus.

Sicher stellst du dir jetzt die Frage: Wie kann ich lernen ich mich selbst zu lieben?

Selbstliebe lernen – eine Anleitung

Schritt 1: Übernimm Verantwortung für dich und dein Leben

Der erste und wichtigste Schritt zur Selbstliebe ist, dass du Verantwortung übernimmst. Für deine Gefühle, deine Gedanken, deine Handlungen, dein Leben.

DU darfst darüber bestimmen, wie du auf die Dinge, die in deinem Leben passieren, reagierst. 

Es ist deine Verantwortung,…
…dich mit positiven Gedanken zu umgeben. 
…auf dich und deine Energie zu achten.
…dich selbst gut zu behandeln. 

Alles, was bis jetzt in deinem Leben passiert ist, hast du zu verantworten! Das mag jetzt vielleicht etwas hart klingen und nach Menge Verantwortung. Aber was wäre das Gegenteil davon? Ich verrate es dir: Das Gegenteil wäre, machtlos dem Leben ausgesetzt zu sein. Würdest du das wollen?

Es ist doch wahnsinnig schön zu wissen, dass du es selbst in der Hand hast, was du aus deinem Leben machst, oder? Und auch, wenn es vielleicht Umstände in deinem Leben gibt, die du nicht so haben wolltest, denke immer daran: Alles hat einen Sinn, auch wenn dieser manchmal nicht sofort ersichtlich ist!

Du selbst hast die Kraft, dich dahin zu bringen, wo du wirklich sein möchtest. 
Vertraue dir und dem Leben!

Schritt 2: Werde dir deinen Gedanken bewusst

Nimm dir regelmäßig Zeit für dich allein. Kleine Auszeiten, nur mit dir selbst, ohne Ablenkung.

Ohne Netflix und Social Media. Nur du und deine Gedanken. Ein Zustand, den man erstmal aushalten lernen muss. Gar nicht so einfach, aber so effektiv und schön.

Du kannst zum Beispiel einen langen Spaziergang in der Natur machen, dich an einen See oder Fluss setzen, oder ganz klassisch meditieren. Wichtig ist, dass du deine Aufmerksamkeit ganz auf deine Gedanken richtest und dir darüber bewusst wirst, was du selbst über dich denkst.

Du kannst dir zum Beispiel folgende Fragen stellen:

  • Was beschäftigt dich aktuell am meisten?
  • Machst du dir viele Sorgen?
  • Zweifelst du an dir selbst?
  • Denkst du vielleicht, du bist nicht gut genug?

Eine sehr effektive Übung ist folgende:

Schreibe all deine negativen Gedanken auf. Nachdem du das getan hast, nimm dir einen Stift und streichst diese Gedanken durch! Jetzt ersetzt du im letzten Schritt deine negativen Gedanken durch einen positiven, bestärkenden Satz. Schreibe ihn auf jeden Fall auf!

Das könnte zum Beispiel so aussehen:

„Ich bin nicht gut genug.“ 🡪 „Ich bin genauso richtig, wie ich bin.“
„Ich schaffe das nicht!“ 🡪 „Ich glaube an mich selbst und probiere Neues aus!“
„Bei allen andren läuft es gerade richtig gut!“ 🡪 „Ich habe auch schon einiges erreicht! Zum Beispiel xy.“

All die positiven Sätze, die du aus dieser Übung ziehst, sind deine neuen positiven Affirmationen, die dich jeden Tag bestärken.

Merke:
Affirmationen sind positive und bestärkende Sätze, die dir jeden Tag zeigen, dass du deine Glaubenssätze umkehren kannst. Lese sie dir jeden Tag laut vor. So manifestieren sich deine positiven Glaubenssätze fest in deinen Gedanken.

Meine Extratipps für dich:

Klebe dir kleine Notizzettel gut sichtbar an einen Ort in deiner Wohnung, an dem du oft vorbeigehst. So kannst du dir deine neuen Glaubenssätze immer wieder ins Gedächtnis rufen. Sei nicht zu streng mit dir selbst. Wenn du merkst, dass sich im Alltag mal wieder ein negativer Gedanken bereit macht, nimm ihn einfach wahr, halte ihn aus und denk an deinen positiven Umkehrsatz. In solchen Momenten kannst du dir deine positive Affirmation auch nochmal bewusst laut vorsagen, um von deinem negativen Gedanken Abstand zu nehmen.

Ein weiterer Tipp, um Selbstliebe zu lernen ist: Schreibe dir eine Liste, mit all den Charaktereigenschaften, die du an dir magst Wir fokussieren uns viel zu oft darauf, was uns fehlt, was unsere Schwächen sind und was wir an uns NICHT mögen. Dabei vergessen wir dann, all die guten und positiven Eigenschaften, die wir an uns haben. Also: Schreib all die großartigen Eigenschaften an dir auf!

Nimm dir ausreichend Zeit, um dir bewusst zu machen, was für großartige Eigenschaften dich ausmachen und auf welche Dinge du wirklich stolz sein kannst.  Vielleicht bist du besonders einfühlsam, hilfsbereit, kreativ, oder kannst gut zuhören!? Oder du kannst gut Tanzen, Malen, Sticken, oder spielst ein Instrument!? Sicher ist: An dir gibt es ganz viele tolle Dinge, die du feiern darfst! 

Schritt 3: Umarme dich selbst!

Hast du dich schon mal selbst umarmt?

Nein? Du umarmst doch auch andere Menschen, die du gerne hast, oder? Warum dann nicht auch dich selbst? Wie willst du dich selbst mögen, wenn du dich nicht umarmen kannst? Probiere es mal aus, auch wenn es dir im ersten Moment vielleicht komisch vorkommt!

Meistens läuft es doch so: Du magst jemanden und deshalb umarmst du ihn oder sie. Du möchtest deine Zuneigung zeigen. Warum dann nicht auch dir selbst? Wenn es darum geht, Selbstliebe zu entwickeln, können wir genau das Gleiche tun, wie als wenn wir jemand anderem unsere Zuneigung zeigen.

Wir umarmen uns selbst so lange wie es nötig ist. Du wirst mit etwas Übung spüren, was die optimale Zeitspanne für dich ist. Probiere es aus! Beobachten dabei deine Gefühle. Was fühlst du? Wie geht es dir dabei? Spüre tief in dich hinein und lasse alle deine aufkommenden Gefühle zu. ‚Aber Lena, was bringt das jetzt?´, fragst du dich vielleicht. Ich verrate es dir: Für mich ist die Selbstumarmung eine Mischung aus Selbstliebe praktizieren und innere Geborgenheit spüren. 

Das heißt, während ich mich umarme, konzentriere ich mich vollkommen darauf, in mich hineinzuhören, mich zu spüren. Dann irgendwann merke ich, dass mein Akku von inneren heraus wieder aufgeladen ist und gehe ich bewusst in das Gefühl der Liebe zu mir selbst.

Selbstliebe im Alltag

Wenn du gelernt hast, dich selbst zu lieben, kannst du nun einen Schritt weiter gehen: Selbstliebe in deinen Alltag zu integrieren.

Kennst du das, dass zwischen all den Verpflichtungen, die der Alltag mit sich bringt, der Umgang mit dir selbst und die Zeit zum Reflektieren sehr knapp bemessen ist? Wir sehen uns selten als erste Priorität an.

Aber keine Sorge, hier kommen einige Tipps für dich, wie du auch in stressigen Zeiten einen kühlen Kopf bewahrst und einen liebevollen Umgang mit dir selbst üben kannst. Damit du wieder mehr Energie und Freude in dein Leben bringst.

Der erste Tipp ist simple, aber unheimlich effektiv:
Stelle dir immer selbst die Frage: „Würde ich so wie ich mit mir umgehe, auch mit einem Menschen umgehen, den ich liebe?

Wir Menschen tendieren dazu mit uns selbst viel zu streng zu sein und höhere Erwartungen an uns zu stellen, als wir es mit einem anderen Menschen tun würden. Immer wenn du dir diese Frage stellst, geht es darum, dass du dir ins Gedächtnis rufst, wieder mehr Mitgefühl für dich selbst aufzubringen. Mitgefühl und Verständnis für die eigene Situation und deine Emotionen zu haben ist der Schlüssel. Nur so kannst du auf Dauer liebevoll mit dir selbst umgehen.

Erstelle dir eine Liste mit Dingen und Aktivitäten, die dich glücklich machen:
Kreiere deine eigene „Happynessliste“.

Schreibe all die Dinge auf, die dich glücklich machen: Die Tasse Kaffee am Morgen, der Waldspaziergang, ein Telefonat mit deiner besten Freundin… Oder, oder, oder.

Überlege: Was macht dir Spaß? Worin gehst du auf? Was tut dir gut? Versuche diese Dinge regelmäßig, mindestens einmal in der Woche, in dein Leben zu integrieren. Einfach, um dir selbst etwas Gutes zu tun und auch im Alltag Zeit für das zu schaffen, was du liebst. Zeit für dich selbst.

Denk immer dran: Du hast es verdient, gut zu dir zu sein.

Diese Beiträge könnten dich auch interessieren

@selbstliebekompass

Follow me!

Diese Fehlermeldung ist nur für WordPress-Administratoren sichtbar

Error: No feed found.

Please go to the Instagram Feed settings page to create a feed.

Pop Up Wasrteliste

Bitte fülle die beiden Felder aus und du landest automatisch auf der Warteliste für meinen Onlinekurs.

100% kostenlos & unverbindlich!